Die Sternsingerschule in den Medien

19. Dezember 2017 im Kölner Wochenspiegel

Eine Krippe im Bezirksrathaus - Sternsingerschüler bastelten für das Bezirksrathaus

Sternsingerschüler bastelten für das Bezirksrathaus


12. Dezember 2017 im Kölner Stadtanzeiger

Das Bezirksrathaus Nippes hat eine neue Krippe bekommen. Die Figuren Maria, Josef und das Jesuskind sind ein Gemeinschaftswerk der Künstlerin Gerti Krebs und Grundschülern der Sternsingerschule.

Maria und Josef mit kugelrunden Köpfen


21. Januar 2017 im Kölner Express

Am Montag, 16. Januar 2017 war die Band "Pelemele" in der Schule und hat ein Wahnsinnskonzert abgeliefert. Eine Stunde lang haben sie die Kinder mitgerissen. Es hatte "Rock-am-Ring-Atmosphäre"! Der Express war auch vor Ort und hat diesen Artikel gedruckt:


06. Oktober 2015 im Radio WDR Funkhaus Europa

PIAZZA IM FUNKHAUS EUROPA | 06.10.2015 | 13:00 UHR

Erfahrungen einer Lehrerin, die Flüchtlingskinder unterrichtet

Die Reportage als Download (3:30min):

PIAZZA_2015_10_06_Reportage_zu_Besuch_in_einer_Flüchtlingsklasse.mp3

Das Interview mit Frau Petermann als Download (3:53 min):

PIAZZA_2015_10_06_Interview_Erfahrungen_einer_Lehrerin_die_Flüchtlingskinder_unterrichtet.mp3

An der Sternsingerschule werden seit April 2015 Flüchtlingskinder in der sogenannten Vorbereitungsklasse (VK) unterrichtet. Ziel ist es die Kinder vorzubereiten auf den Unterricht zusammen mit den anderen Schulkindern der Jahrgänge 1 bis 4. Frau Petermann, Fachlehrerin an der Sternsingerschule, hat in einem Interview ihre Erfahrungen wiedergegeben.


27. September 2015 im WDR1 COSMO TV

COSMO TV | 27.09.2015

Große Klassen, wenige Lehrer – Unterricht für Flüchtlingskinder

Große Klassen, wenige Lehrer – Unterricht für Flüchtlingskinder (05:57 min)

Die allgemeine Schulpflicht gilt auch für Flüchtlinge, unabhängig davon, ob sie anerkannt, asylsuchend oder geduldet sind. In der Regel sollen Kinder und Jugendliche spätestens drei Monate nach ihrer Ankunft durch Sprachkurse und Fördergruppen so fit gemacht werden, dass sie in normalen Klassen mithalten können. Ein organisatorischer und finanzieller Kraftakt: Die Flüchtlingskinder kommen aus einem halben Dutzend Länder, sind zwischen sechs und zehn Jahren alt, einige kennen nicht mal das Alphabet. Wie man versucht die Herausforderung mit Enthusiasmus und Improvisationstalent in den Griff zu bekommen, hat cosmo tv an der katholischen Sternsinger Schule in Köln beobachtet.


8. September 2015 im Radio bei WDR2

KIRCHE IN WDR 2 | 08.09.2015 | 05:55 UHR

Weltalphabetisierungstag - Revan & Mohamed: Ich heiße Revan, ich bin zehn Jahre alt. Ich heiße Mohamed...

Weltalphabetisierungstag - Revan & Mohamed (2:39 min)

Mod: Revan und Mohamed sind Flüchtlingskinder aus Syrien und gemeinsam mit zehn weiteren Mädchen und Jungen jetzt Schüler der Sternsinger Grundschule in Köln. Ein bisschen Deutsch haben sie schon gelernt, und lesen und schreiben konnten sie schon vorher. Aber das ist gar nicht selbstverständlich für Flüchtlingskinder, weiß die Schulleiterin der Grundschule Regina Merkl:
RM: Was ein bisschen ein Problem darstellt, sind die Kinder, die nicht alphabetisiert sind. Die gar nicht wissen, was es heißt, in einer Gruppe am Vormittag zu lernen, eine gewisse Zeit an einem Tisch sitzen zu bleiben. Die Kinder kennen teilweise gar nicht die Farben, sie können die nicht benennen, das ist nicht nur ein sprachliches Phänomen, sondern sie wissen es einfach nicht.
Mod: Und damit stehen manche der neuen Schüler in Köln nicht alleine da, denn weltweit können über 770 Millionen Menschen nicht lesen und schreiben. Heute am Weltalphabetisierungstag soll auf diesen Umstand aufmerksam gemacht werden. Lesen und schreiben zu lernen ist für manche der kleinen Schüler an der Grundschule schon schwierig genug, muss aber alles in einer fremden Sprache erlernt und unterrichtet werden, dann wächst die Herausforderung für Kinder und Lehrkräfte.
RM: Wir würden uns wünschen, dass wir mehr Unterstützung bekommen. Dass wir eine Erzieherin stundenweise hier einstellen, die mit den Kindern diese grundlegenden elementaren Fähigkeiten einübt.
Mod: Schnell finden Flüchtlingskinder und Kölner Grundschüler auf dem Schulhof zueinander, denn Kinder haben einfach wenig Berührungsängste ¬– Gott sei Dank, sagt die Schulleiterin. Übrigens: Gott spielt auf der katholischen Grundschule natürlich auch eine Rolle, sagt Regina Merkl:
RM: Das ist bei uns ein Teil, das Katholisch-Sein. Aber was wir bei uns an der Schule für besonders wichtig halten, das ist die Goldene Regel: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Und das wird bei uns eigentlich noch mehr gelebt als das tägliche Gebet.
Mod: Revan, Mohamend und den anderen Flüchtlingskindern merke ich an, dass sie es gut angetroffen haben in dieser Grundschule. Sie sind fröhlich, offen, und es wird viel gelacht. Der Schulbesuch wird für manche von ihnen bald zum normalen Alltag gehören, ganz besonders wichtig für Flüchtlingskinder, die zum Teil Schlimmes erlebt haben. Das zeigt auch Mohameds Reaktion, als er das erste Mal die Pausenklingel hörte.
RM: Und es klingelte zur Pause, und wir wollten die Kinder bitten, nach draußen zu gehen, aber Mohamed war weg. Er saß unter dem Tisch, ganz fest seinen Ranzen umklammert und hatte sich ganz klein gemacht. Für ihn war das wahrscheinlich so eine Art Sirenenton, dass er sich in Sicherheit bringen musste.
Mod: In Sicherheit zu leben, schreiben und lesen zu können. Wer das von sich sagen kann, hat aktuell Grund genug, dankbar zu sein – nicht nur heute am Weltalphabetisierungstag.