Ausflüge und Klassenfahrten

An unserer Schule unternehmen wir verschiedene Ausflüge und fahren so z.B. in den Kölner Zoo, ins Sealife nach Königswinter, zur Kölner Philharmonie, zum Schlittenfahren nach Eckenhagen, ins Hänneschen Theater in Köln etc.

Ausflug in die Innenstadt und in den Rheinpark - April 2018

Am 30.04.2018 haben alle Klassen der Schule einen tollen Ausflug in die Innenstadt bzw. in den Rheinpark gemacht. Aufgrund des unbeständigen Wetters haben die Klassen sich in der Stadt den Dom und einige Brunnen angesehen. Eine Klasse war auf dem LVR-Turm. Die 4. Jgst. ist mit der Fähre über den Rhein zum Rheinpark gefahren, wo sich alle Klassen zum Schluss getroffen haben. Dort wurden sie von bestellten Bussen abgeholt.


Ausflug in den Rheinpark - Juni 2016

Am 20.06.2016 haben nahezu alle Klassen der Schule einen Ausflug in den Rheinpark gemacht. Trotz der unsicheren Wetterlage hatten alle einen tollen Tag und viel Spaß. Da der Klassenlehrer erkrankt war, konnte die Klasse 2b leider nicht mitfahren. Sie holt diesen Ausflug aber in Kürze nach.

Klassenfahrt nach Urft - April 2013

Vom 08.04.13 -12.04.2013 hat unsere Klasse (4b) an einem Wald-Lehrgang im Jugendwaldheim Urft des Nationalparkforstamtes Eifel teilgenommen. Jedem Tag nahmen wir an einem ganztätigen Programm teil und wurden von Förstern und Rangern begleitet. Bei Erkundungsgängen durch Wald und Wiesen hat Herr Jassmeier uns viele interessante Dinge erklärt.

Zum Beispiel: Warum heißt der Halimasch Halimasch? Wer/Was ist das größte Lebewesen der Welt (so groß wie 1200 Fußballfelder)? Kann ein Baum durch seinen Geruch um Hilfe rufen? Wie/Wo badet der Specht? Die Antworten könnt ihr erfahren, wenn ihr ebenfalls an dem Lehrgang teilnehmt.

Bei Herrn Jassmeier haben wir auch einen Wettbewerb gemacht, bei dem der schönste Specht von Köln ermittelt werden sollte. Wir haben uns in Gruppen aufgeteilt und mit dem uns zur Verfügung gestellten Material ein Gruppenmitglied in einen Specht „verkleidet“. Herr Jassmeier fand viele Spechte sehr schön und viele Gruppen bekamen dann jeweils 5 Gummipunkte.

An einem anderen Tag waren wir von morgens bis abends draußen in der Natur. Zuerst versammelten wir uns in einer Hütte (Tipi) und besprachen, was wir alles tun können, um Schutz, Wärme, Essen und Trinken zu bekommen. (Alles was uns die Natur zur Verfügung stellt.) Zunächst haben wir Holz gesucht, Holz gesägt und Feuer gemacht. Wie wir unsere „Teller“ für das Essen hergestellt haben, verraten wir nicht. Nur dies können wir sagen: Es war anders als zu Hause – sehr spannend! Am offenen Feuer wurden Bratkartoffeln (sehr lecker) gebraten und Würstchen – auf Stöcken aufgespießt – konnten wir selber über dem offenen Feuer grillen. Es gab auch noch gut gewürzten Quark und gegrillte Bananen mit Schokolade. Als Getränk bekamen wir einen Zaubertrank. Zum Schluss haben wir alles wieder aufgeräumt.

Einen Teil der römischen Wasserleitung haben wir an einem anderen Tag nicht nur besichtig, sondern wir sind ca. 30 m hindurchgekrabbelt. An diesem Tag war das Motto: Dunkel, dreckig, dreckig!!! Die römische Wasserleitung führte damals von Urft bis zu uns nach Kölle. Während des Lehrgangs bauten wir auch Schutzhütten im Wald. Wir durften aber nur Dinge benutzen, die auf dem Waldboden zu finden waren. Wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt und es entstanden drei sehr unterschiedliche „Schutzhütten“. Bei unseren Spaziergängen bekamen alle Kinder von Herrn Jassmeier Tiernamen. Er erklärte uns auch wie und wo diese Tiere wohnen. Deshalb haben wir einen Mini-Nationalpark im Wald nachgebaut. Einige Kinder übernahmen die Aufgaben von Rangern und führten Herrn Senkel durch den Mini-Nationalpark. Die „Tiere“ erkärten, wer sie sind und wie ihre „Wohnung“ aussieht. Herr Senkel war begeistert und verteilte reichlich „Gummipunkte“.

Wir haben sehr viel Schönes und Interessantes während unseres Aufenthaltes im Jugendwaldheim erlebt. Übrigens, das Essen hat uns besonders gut geschmeckt. DANKE an ALLE.

Homepage des Jugendwaldheimes in Urft:

www.wald-und-holz.nrw.de

Auf den Schlitten! Fertig! Los!
Die Sternsingerschule rodelt in Eckenhagen 2013

Zum Gemeinsamen Lernen (GL) gehören nicht nur der Unterricht am Schulvormittag, sondern auch Veranstaltungen und Projekte außerhalb des Unterrichts mit der ganzen Schule, die zur Förderung des Sozialen Lernens und des Miteinanders beitragen. Kinder haben im außerschulischen Umfeld die Gelegenheit, sich anders zu erleben, so dass Kinder mit Förderbedarf nicht auffallen und hier ihre ureigenen Stärken zeigen können.

Die Sternsingerschule fährt deshalb einmal im Jahr im Winter, soweit es das Wetter zu lässt, mit der gesamten Schule nach Reichshof- Eckenhagen zum Rodeln. Da nicht alle Kinder über einen Schlitten bzw. geeignete Winterkleidung verfügen, wurden die Eltern unserer Schüler in einem Aufruf gebeten, entsprechende Kleidung, die ihrem Kind zu klein war und ggf einen weiteren Schlitten, mitzubringen und es den anderen Kindern zur Verfügung zu stellen.
Auch das Longericher Sportgeschäft unterstützte diese Aktion und stellte Skihosen für die Kinder bereit.
Mit drei großen Bussen fuhren die Schüler und etliche Begleiter zur Blockhütte nach Eckenhagen. Vor Ort wurden wir von Ehrenamtlern der Gemeinde Reichshof mit heißem Kakao, Kinderpunsch und Siedewürstchen mit Brötchen empfangen. Gegen einen kleinen Obolus konnten die Kinder sich zwischendurch stärken.

Doch dazu hatten die Kinder nicht viel Zeit: Reichlich sauberen und unberührten Schnee, weite und lange Hänge zu erleben, waren für die Kinder das Größte. Man hörte lachende und fröhliche Kinderstimmen, wenn sie den Hang hintersausten. Die größeren Schüler halfen den Kleineren, den Schlitten wieder hinaufzuziehen und nahmen sich den ängstlichen Kindern an, die noch nie Schlitten gefahren sind.

Fast drei Stunden erfreuten sich die Kinder der Sternsingerschule an diesem Gemeinschaftserlebnis. Es gab keine Verletzungen, keine Streitigkeiten und kein Ausgeschlossenwerden. Jeder fuhr mit jedem, der ihn ansprach. Sich gegenseitig zu helfen, war für alle selbstverständlich. Auch die Lehrerinnen und Mitarbeiter der OGTS hatten Freude an dieser Aktion und fuhren mit Kindern den langen Hang hinunter, was die Kinder außerordentlich begeisterte. Fast eine Stunde dauerte es bis die Kinder eingesammelt und abfahrtbereit waren. Auf dem Rückweg erlebte das Kollegium zufriedene und glückliche Kinder, die sicherlich noch eine Weile von dem Gemeinschaftserlebnis im Schnee zehren werden. Bilanz: ein zerbrochener Schlitten, glückliche und unverletzte Schüler der Sternsingerschule.

Schloss Burg

Vor anderthalb Wochen waren wir auf Schloss Burg. Als erstes sind wir mit dem Bus eine halbe Stunde gefahren. Als wir dann angekommen sind, sind wir auf einen Spielplatz gegangen. Dort gab ein Klettergerüst mit Rutsche, Kletterwand und Stange. Auf dem Hügel war ein großer Steinblock, auf den sich die Mädchen draufgesetzt haben. Die Jungen haben herumgeturnt und haben die ganze Zeit versucht, den Steinblock zu erobern. Aber als es wir nicht geschaft haben, haben wir uns mit dem Klettergerüst zufrieden gegeben. Die Mädchen wollten aber auch das Klettergerüst erobern. Da jetzt aber weniger Mädchen auf dem Stein waren, haben wir den Stein erobert und die Mädchen als Geiseln genommen. Danach aber mussten wir aber in die Burg gehen.

Nun sind wir ins Verlies gegangen. Es war sehr gruselig. Als wir damit fertig waren, sind wir auf den Burghof gegangen. Von dort aus sind wir in den Bergfried gestiegen, er war ungefähr 30m hoch. Die jenigen, die Höhenangst hatten, war das nicht schön. Die Treppen waren sehr steil und man musste aufpassen, dass man nicht herunterpurzelte. Ganz oben angekommen sah es sehr schön aus und man konnte ungefähr fünf Kilometer weit gucken. Der Bergfried war aber auch noch der Zufluchtsort für die Burgbesitzer. Wir haben auch noch die Apotheke gesehen und den Schumacher. Es war jedenfalls sehr interessant. Kurz danach haben wir uns nochmal auf dem Burghof versammelt um etwas zu essen. Danach hat uns der Führer auf den Vorhof geschickt und uns erklärt, dass die Wehrmauer eigentlich Schildmauer heißt. Dann hat er und noch den Palas gezeigt. Der Führer hat uns auch den Stammbaum der Burgbesitzer erklärt. Ein Burgbesitzer war sogar ein Kreuzritter. Danach hat er und noch die Kemenate gezeigt. Die Kemenate hatte einen Kamin, zehn Stühle, einen großen Tisch und Wandmalereien. Auf einem Bild war die Schlacht von Worringen abgebildet und im Flur standen echte Ritterrüstungen. Danach sind wir in den Vorhof gegangen und von dort aus auf die Straße, wo eine Seilbahn war.

 

Mit der Seilbahn sind wir einen halben bis einen Kilometer runter gefahren. Man hatte das Gefühl, dass das Seil jeden Moment reißt. Wir sind aber unbeschadet unten angekommen. Danach haben wir eine einstündige Wanderung bis zur Müngstener Brücke gemacht. Manche haben sich gefreut, manche nicht. Die meisten fanden es aber gut. Aber nach einer halben Stunde taten mehr als der Hälfte der Kinder die Füße weh. Wir sind die ganze Zeit an der Wupper entlanggegangen. Unterwegs haben wir immer kleine Bäche entdeckt, die in die Wupper flossen. Die haben wir dann Wupper Junior eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, siebe, acht und so weiter genannt.

Als wir dann im Bus waren, hat sich die Hälfte, der die Füße wehtaten, gefreut und die jenigen denen die Füße nicht wehtaten, nicht. Als wir in den Bus gestiegen sind, wollten alle auf andere Plätze, aber wir mussten auf die alten Plätze. Dann sind wir zurück zur Schule gefahren.

Julian (4b von 2013)


Kauen, kauen, - Schnappen, schnappen.
Ein Tag mit der 3b in der Kölner Zoo-Schule

Lautes Klackern und Klopfen ist in dem zum Klassenzimmer umfunktionierten Stahlcontainer zu hören. Die Geräusche stammen von den zahlreichen Tieren die auf dem Dach des Containers nisten, oder nach Futter suchen. Vierundzwanzig Kinder der katholischen Grundschule in Köln Longerich sitzen im Stuhlkreis zusammen und lassen die Füße über dem abgetretenen Linoleumboden baumeln. Die Klasse 3b ist gespannt auf den Vortrag. Im Raum nur ein paar alte Schulbänke, ein Diaprojektor. An der Wand ein vergilbtes Zwölfender-Geweih. In einer Vitrine Tierschädel und Knochen. Diese sind jedoch nicht echt. Lediglich Abgüsse, wie uns Herr Phillips, der Leiter der Zooschule gleich erklären wird.
Herr Phillips leitet die heutige Veranstaltung, die einen kurzen Vortrag und eine Führung durch den Zoo beinhaltet. Er trägt grobe Outdoor-Stiefel, ist mittleren Alters, hat schütteres Haar, ist Brillenträger. Ein roter Karokragen schaut unter seinem Pullover hervor. Mit fester Stimme und kölschem Akzent berichtet er den Kindern, die gebannt an seien Lippen hängen, was heute auf dem Lehrplan steht: ,,Hier sollt ihr lernen, wie man Tiere richtig beobachtet!"

Gezeigt wird anhand der Schädel und Unterkieferpräparate, worin der Unterschied zwischen Pflanzen- und Fleischfressern besteht. Bald imitieren dann auch vierundzwanzig kleine Paar Kinderhände die mahlenden oder schnappenden Kieferbewegungen. Phillips macht es vor, und die Kinder machen nach: ,,Also, die Pflanzenfresser: Kauen, kauen, kauen. Die Fleischfresser: Schnapp, schnapp, schnapp!" Für diese Mitmachaktion erntet er jede Menge Kindergekicher, welches aber fast verstummt, als er verkündet, dass jetzt alle Kinder mal von der Giraffe gebissen werden sollen. Jeder der zwischen 9 und 10 -Jährigen soll seine Hand ausstrecken, während Phillips mit einem Giraffenunterkiefer, diesmal ein echter, den Kindern mit den rauen Backenzähnen über die Handfläche streicht. Auch Frau Merkl, die Klassenlehrerin und Hannah, die gerade ihr Anerkennungsjahr als Erzieherin absolviert, strecken tapfer ihre Hände vor. ,,Tut gar nicht so weh!", so die geschlossene Meinung der Klasse. Das Konzept dieses Vortrags lautet: ,,Anfassen, nachmachen, lernen."

Während der Fragerunde schnipsen die jungen Schüler und Schülerinnen aufgeregt mit den Fingern um drangenommen zu werden. Einige erheben sich beim Aufzeigen fast von den Stühlen. Es wird geklärt, warum die Giraffe so groß ist, warum sie so lange Zungen haben, (immerhin stolze 45cm), wie Tarnung funktioniert und was Kauzähne und Dolchzähne sind. Um zu zeigen, wozu Letztere in der Lage sind, demonstriert Phillips mit einem Wolfsschädel wie Kehlbisse oder Nackenbisse funktionieren. Sachte legt er einer Schülerin das Präparat mit aufgeklapptem Maul um den Nacken. Und drückt es ganz leicht zu. Nach erstem Zögern und gutem Zureden von Frau Merkl lässt das Mädchen die Prozedur stolz über sich ergehen. Selbst die Jungs staunen jetzt und gucken anerkennend von der anderen Seite des Stuhlkreises herüber. Nicht jeden Tag kann man beim Abendbrot erzählen, man sei heute von einem Wolf gebissen worden.

"So, letzte wichtige Frage bevor wir los gehen zu den Tieren: Muss noch jemand Pipi?" Nein, keiner muss Pipi. Deshalb wird jetzt auch lautstark aufgestanden und übers Linoleum gepoltert. Direkt in den kleinen Vorraum der Containerlandschaft, der als Garderobe dient. Hier bricht sofort Chaos aus. Trotz des sonnigen, wolkenlosen Frühlingswetters ist es kalt in Köln. Weshalb nun auch Unmengen von Mützen und Handschuhpaaren dem richtigen Besitzer zugeteilt werden müssen. Doch nach kurzer Zeit steht die 3b in Zweierreihe unter blauem Mittagshimmel und ist startbereit. Rucksäcke werden geschultert, Schals zugezogen. Ein Junge hat sogar ein Fernglas mitgebracht.
Vor jedem Gehege wird ein enger Pulk um Herrn Phillips gebildet. Schnipsende Finger werden fast bei jeder Frage bis knapp vor sein Gesicht gereckt. Jeder möchte gern etwas antworten oder fragen. Mit einem gedehnten "Schhhh!" muss er öfters die aufgebrachte Klasse beruhigen. Ohne auch nur ansatzweise aus der Ruhe gebracht zu werden.
Bei den Giraffen, die sich ein Gehege mit den Antilopen teilen, wird gefragt warum die kleinen Antilopen direkt fliehen wenn die Giraffen auf ihre Seite des Geheges vordringen. Phillips, ein Mann von ca. 1,80m Körpergröße antwortet dem kleinen Mädchen, das die Frage gestellt hat, mit tiefer Stimme auf Kölsch: "Liebelein, würdest du mich vertreiben wollen wenn ich jetzt auf dich zukommen würd´? Nä, ne? Und warum nich? Richtig, weil ich größer bin als du, siehste!" Allgemeines Gekicher. "Kinder, guckt mal, da könnt ihr jetzt erkennen, wie die Antilope die Kaubewegungen macht." Die Kinderköpfe suchen nach der kauenden Antilope.

Es ist Mittagszeit. Immer mehr Zoobesucher schlendern an der Klasse vorbei. Kinderwagen werden vorbei geschoben. Einige interessierte Jugendliche verweilen einen Moment bei der Gruppe. Hören kurz zu. Gehen wieder weiter.

Phillips grüßt über den Zaun einen Kollegen, der im leeren Wolfgehege steht. Es folgt ein kurzer Dialog unter Zoomitarbeitern, während dem Phillips nicht auf die Klasse aufpasst. Die Kinderschar bricht in ihrer Formation auseinander. Die Schüler schwärmen wild zu den umliegenden Gehegen aus. Phillips hat Mühe alle wieder zusammen zu bringen. Wie ein routinierter Schäfer dirigiert er die Klasse an zu den Pinguinen. Frau Merkl und Hannah bilden die Nachhut der Marschkolonne.

Bei den kleinen Frackträgern können die Kinder, nachdem sie die eleganten Schwimmer eine zeit lang beobachtet haben, experimentieren. Ein installierter Aufbau lässt erkennen, welche geometrische Form am wenigsten Wasserwiderstand erzeugt. An einer Wand befinden sich drei, mit einer klaren Flüssigkeit gefüllte Röhren. In diesen sind jeweils ein Würfel, eine Spindel und eine Kugel. Sie können über einen Hebel auf den Kopf gedreht werden. Aufmerksam verfolgen die Kinderaugen welcher Körper als erstes den Grund der Röhre erreicht. Spindel, Kugel, Würfel. Schnell wird erkannt, dass der Pinguinkörper der Spindel gleicht, und die possierlichen Vögel deshalb so ausgezeichnete Schwimmer sind. ,,Unter Wasser fliegen" so nennt es Phillips. Die zwei grauen Enten, die es sich illegaler Weise auch im Pinguinbecken bequem gemacht haben, tun das Ergebnis des Experiments nur mit einem kurzen Schnattern ab.

Phillips tritt an die Klassenlehrerin Merkl heran, nachdem er die Klasse kurz sich selbst überlassen hat. "So, ich glaub die sind auch durch jetzt! Die können nicht mehr, die Kinder."Er streicht dabei mit dem Zeigefinger über seine Kehle. So wie beim Kehlbiss zuvor der Wolf im Klassencontainer seine Zähne angelegt hat.

Eine letzte Rast wird am Elefantengehege gemacht. Hier werden endlich die Brotsemmeln und Hanutas ausgepackt, die schon so heiß ersehnt im Rucksack den Vormittag über herumgetragen wurden. Phillips erklärt was der Name des Elefantenbabys ,,MingJung" bedeutet und gibt Kölsche Redensarten zum Besten, die aber nicht so recht verstanden werden wollen von den hungrigen Drittklässlern. Nachdem jeder einen Platz auf einer der Picknickbänke gefunden hat, wird mit einem vom Hanuta kauen vernuschelten ,,Auf Wiedersehen, Herr Phillips" der Zooführer auch in seine verdiente Mittagspause entlassen. Noch eine letzte Frage Herr Phillips: ,,Was sind das eigentlich für Tiere die den Krach auf dem Containerdach veranstaltet haben?" ,,Hauptsächlich freilebende Vögel, die hier bei uns im Zoo wohnen. Hier fühlen sich die Tiere halt wohl." Danke Herr Phillips.


Philharmonie-Lunch

Die Kinder der Klassen 3a und 3b gehen mit ihren Lehrerinnen zum Philharmonie-Lunch, der einmal im Monat donnerstags in der Zeit von 12:30 bis 13:00 stattfindet. In Jeans und T-Shirt proben die Musiker des Gürzenich-Orchesters und wollen auf diese Art den 2.000 Zuhörern Appetit auf das nächste Konzert machen.

In der "Alpensinfonie" , die Richard Strauss geschrieben hat, hört man einen Wasserfall rauschen, sieht die Sonne aufgehen und klettert dann zwischen steilen Felsen zum Gipfel hinauf. Der Fagottspieler erklärt sein Musikinstrument. Anschließend hören alle einen Hubschrauber durch den Raum fliegen.

Rodeln in Eckenhagen

Als die Schülerinnen,Schüler und Lehrer im Januar 2009 aus den Weihnachtsferien in die Schule zurückkehrten, hatte es geschneit. Dieses war der Anlass für einen Ausflug mit der gesamten Schule ins 50 km entfernte Eckenhagen im Oberbergischen Kreis. Gleich am Freitag der ersten Schulwoche startete die gesamte Schule in dieses Winterabenteuer. Im Gepäck hatten die Schüler ihre Schlitten. Alle hatten sich besonders warm angezogen und waren bester Laune und Vorfreude. Die einstündige Busfahrt kam dem ein oder anderen dann schon sehr lange vor.

In Eckenhagen angekommen, parkten die Busse auf einem Parkplatz in der Nähe unserers Rodelhügels. Vor der großen Schlitten- und Rutschpartie hatten die Kinder nun die Gelegenheit, sich erst einmal zu stärken. Nachdem Essen und Trinken wieder verstaut waren, bestiegen wir mit unseren Schlitten einen großen Hügel. Los ging die wilde Fahrt. Die Kinder fuhren alleine, zusammen mit Freunden oder einem Lehrer den Hügel hinunter. Zwischen einigen Fahrten erhielten die Schüler das Angebot sich am Bus mit heißen Getränken zu versorgen. Nach dieser kleinen wärmenden Stärkung konnte die Fahrt weitergehen. Die Zeit verging wie im Fluge und als wir wieder in den Bussen Richtung Köln saßen, freuten sich die Mitreisenden schon auf die nächste Fahrt nach Eckenhagen. Vielleicht schon im nächsten Winter!

Unser Schneeausflug nach Eckenhagen

Am 13.01.2010 fuhren wir, 200 Schüler und unsere Lehrer, mit drei Bussen nach Eckenhagen. Es dauerte fast eine Stunde bis wir angekommen waren. Nun waren wir am Ziel, haben unsere Schlitten ausgeladen und etwas gegessen. Kurz danach ging es auch schon los. Wir nahmen unsere Schlitten und sind den Berg hochgewandert. Jetzt suchte sich jede Klasse einen Platz für die Rucksäcke. Schließlich setzten wir uns auf die Schlitten und sind den Berg herunter gerodelt. Am Ende des Berges war eine Straße, vor der alle Kinder bremsen mussten. Also sind wir auf einen anderen Berg, der direkt daneben lag, ausgewichen. Dieser Berg war jedoch sehr steil, so dass man ihn nur mit viel Mühe besteigen konnte. Ein anderer Berg war so klein, dass man, wenn man unten war, diesen direkt wieder hinaufklettern musste. Wir sind auf den hinteren Teil des Berges gegangen. Dort war er nicht so steil und einfacher zu besteigen. Jetzt hat das Rodeln richtig Spaß gemacht. Fast drei Stunden sind wir gerodelt. Der Ausflug ging zu Ende. Nun gingen alle erst zu den Rucksäcken und dann zu den Bussen. Bevor wir in die Busse gestiegen sind, durften wir noch einen leckeren warmen Zitronentee trinken. Das war unser Schneeausflug.

Yvonne Kapell (4b von 2013)

Unser Ausflug ins Sealife

Am Dienstag, dem 26.08.2008 sind wir, die Klassen 3a und 3b der KGS Longericher Hauptstraße, in die wunderschöne Unterwasserwelt des Sealife Centers nach Königswinter gefahren. Wir fuhren um 08:30 Uhr von der Schule los und kamen nach etwa einer Stunde Busfahrt in Königswinter an. Nach einem kurzen Frühstück ging es dann richtig los. Als erstes fanden wir eine sprechende, leuchtende Kugel, die uns erzählte, was uns im Sealife Center erwartet. Nachdem die Kugel ihren Vortrag beendet hatte, öffnete sich eine Tür und wir kamen an ein Becken, das den Namen ,,Gebirgsbach" trug. In dem Becken befanden sich, wie der Name schon sagt, Fischarten die in Bächen leben. Interessant für uns war, dass in diesem Becken die Fische gerade gefüttert wurden und wir zusehen konnten wie schnell diese fraßen.

Anschließend kamen wir zu dem Aquarium mit den Rheinfischen. Es folgte nun die neueste Attraktion des Sealife Centers, nämlich die Ausstellung ,,Drachen & Sagen". In dieser Ausstellung sahen die meisten Fische oder Meeresbewohner so ähnlich aus wie Drachen oder sie hatten das Wort Drache in ihrem Namen. Jetzt kamen wir zum Höhepunktder Ausstellung, denn wir durften echte Seesterne und Seeigel streicheln. Das hat uns gefreut, da wir zuvor noch nie einen Seestern oder Seeigel anfassen konnten. Nun kamen wir in ein Kino, in dem ein Film über Taucher und Meeresstiere lief. Nachdem uns der Film auf spannende Art das Meer näher gebracht hatte, kamen wir in die Abteilung ,,Kapitän Nemos Reich". Wir schauten uns verschiedene kleine Fische an die im Meer leben. Plötzlich waren wir von ganz vielen Fischen umgeben, denn wir waren in einem ,,begehbaren" Aquarium, in dem über und rechts und links von uns Haie und Rochen schwammen. Als wir das ,,begehbare Aquarium" durchquert hatten, kamen wir in den so genannten ,,Entdeckerraum". Hier befanden sich mehrere Kästen mit Sand, in denen verschiedene Körper von Meeresbewohner versteckt waren. Unsere Aufgabe bestand darin, diese Körper mit einem Pinsel freizulegen. Am Ende des Entdeckerraumes befand sich eine Treppe, in deren Nähe auch eine Pinnwand hing. An dieser Pinnwand konnten wir Kinder Zettel aufhängen, auf die wir geschrieben haben, was wir in der Zukunft für die Erhaltung der Fische tun können.

Die Besichtigung endete mit dem ,,Geisterschiff". In dem Geisterschiff waren an der Wand drei kreisrunde Löcher, in die man hineinfassen konnte, wenn man mutig war. Denn in den Löchern waren Haihaut, Aalhaut und Walhaut. Die meisten von uns haben sich getraut in die Löcher zu fassen und wir haben festgestellt, dass es gar nicht so schlimm war. Als nächstes konnten wir in dem Geisterschiff noch Rochen und Haie bestaunen. Wenn wir wollten, konnten wir auf Kisten klettern und die Tiere von oben zu betrachten. Der Ausgang führte durch einen Souvenirshop und ein Restaurant. Im Restaurant bekam jeder von uns von unserer Lehrerin Frau Funk noch ein Eis. Nachdem wir das Eis gegessen haben, sind wir zum Rhein hinuntergegangen. Dort haben wir ein kleines Picknick gemacht und ein bisschen getobt.
Da wir noch etwas Zeit hatten, bis der Bus wieder zurückfuhr, fanden die Klassenlehrerinnen Frau Funk und Frau Boer, dass wir noch einmal durch das Sealife Center gehen sollten, da es uns so interessiert hat. Gegen 15:00 Uhr sind wir dann mit dem Bus wieder zurückgefahren und um 16:00 Uhr waren wir, nach einem wunderschönen Tag, wieder zu Hause.

Yvonne Kapell (4b von 2013)